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In
ständiger Trauer seiner ihm fehlenden Haarpracht
entschied sich Fabian früh dazu, seinen Traum,
ein eigenes Hundefrisiersalon zu besitzen, in der
bayrischen Landeshauptsatadt München zu verwirklichen.
Dort frisierte er unter Anderem Mooshammers Daisy.
Nicht nur seine tierischen Kunden erfreuten sich stets,
wenn Fabi lustige Heinz-Erhardt-Lieder und -Gedichte
vortrug, immer dabei die kleine Ukulele, die ihm einst
der Großneffe von Oliver Hardy in Wioming/Illinois
vermachte.
Fabis tollpatschiges Naturell brachte es soweit, dass
er nicht nur seine vierbeinigen Kunden frisierte,
sondern auch anfing, seiner geliebten Ukulele mit
der Schere zu drohen.
Er entschied sich spontan auf die 6-saitige Gitarre
umzusteigen, und seine zweite Leidenschaft, die Musik,
in der Ferne zu studieren.
Überraschend für ihn selbst bestand er auf
Anhieb die Aufnahmeprüfung in Köln, wechselte
aber nach einer Weile ans Conservatorium Zwolle/Niederlande,
mit dem nicht ganz offensichtlichen Hintergrund, dort
einmal den einzigartigen Rudi Carell treffen zu können.
In Holland angekommen resultierten mehrere unerfreuliche
Ereignisse bezüglich der hiesigen Küche
(Majonaise serviert auf seinem geliebten Pfeffersteak
ist nur ein Beispiel des Grauens, mit den Nachwirkungen
er immer noch zu kämpfen hat) dazu, dass Fabian
sich nach einem guten Jahr entschloss, seine Ausbildung
in Freiburg fortzusetzen, wo er seinen heutigen Vorgesetzten
und Erziehungsberechtigten Sebastian kennen- und liebengelernt
hat. Beide können nicht genug von alten Peter
Alexander Filmen und alter handgemachter Musik kriegen,
und gemeinsamen haben sie Großes vor, auch um
nicht zuletzt ihren Idolen ein Denkmal zu setzen.
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